Krankheitsbild

Was ist eine Plantarfasziopathie?

Bei einer Plantarfasziopathie handelt es sich um Schmerzen auf der Fußsohle. Klassisch zeigen sich diese im Bereich der Ferse, konkret an der Innenseite der Ferse.Die Ursache dafür ist eine eingeschränkte Belastbarkeit dieses wichtigen Stützorgans. Beim Laufen sichern die Füße natürlich unsere Fortbewegung und sind daher besonders beansprucht. Gerade deshalb ist es oft nicht erklärbar, dass ein Fuß völlig beschwerdefrei ist und der andere Fuß Probleme bereitet. Daher hat es Sinn nach Störfeldern zu schauen, die sich auf der Körperseite befinden (z. B. Zahn, Narbe, Verletzungsmuster etc.) oder eine generelle Störung (organbezogen, stoffwechselbedingte Themen, immunologische und mentale Belastungen etc.) aufzudecken, die sich dann über diese Seite präsentiert. Hat sich eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein gebildet nennt man das Fersensporn. Dieser kann sich fußsohlenwärts (plantarer Fersensporn), aber auch im Bereich der Achillessehne (dorsaler Fersensporn) bilden.

(Die Bezeichnung Plantarfasziitis ist nicht korrekt, da im Gewebe keine Entzündungsbotenstoffe zu finden sind. Der fehlerhafte Mechanismus dahinter ist der Umbau des „guten“ kollagenen Bindegewebes Typ I zu minderwertigem Typ III-Bindegewebe. Durch die Einsprossung von Blutgefäßen und die lokale Ausschüttung von Schmerzverstärkern, z. B. Glutamat, entstehen die Schmerzen.)

Anatomie und Physiologie zum Fuß und Sehnenstoffwechsel

Der Fuß ist eine komplexe Konstruktion aus zahlreichen Fußknochen, die über Bänder, Sehnen, Faszien und Muskulatur zusammengehalten wird. Die „kurzen“ Fußmuskeln sind die muskuläre Auskleidung der Fußsohle, die kräftige darüber liegende Sehnenplatte nennt man Plantarfaszie. Einen Einfluss auf diese Strukturen haben aber auch die „langen“ Fußmuskeln, die vom Unterschenkel zum Fuß ziehen. Hier finden wir oft Fehlfunktionen, die einen negativen Einfluss auf die Längsgewölbekonstruktion haben und übermäßigen, strukturellen Stress auslösen. Auch das Bindegewebe der Fußsohle zeichnet sich durch einen trägen Stoffwechsel aus und ist auf den Stoffwechsel der umgebenden Strukturen angewiesen.

Konservative Verfahren und Erfolgsaussichten

Oftmals ist die konservative Behandlung und Therapie langwierig und mit sportlicher Pause verbunden. Das ist für den Läufer eine harte Geduldsprobe. Mit der KAIROS-Methode ist es möglich, die grundlegende Ursache zu finden. Diese kann auf körperlicher, psychischer und spiritueller Ebene sein.

Was hilft?

Zusätzlich zur Behandlung der primären Ursache haben sich folgende Maßnahmen als fördernd erwiesen:

Exzentrisches Training: das passive Auseinanderziehen der Fußsohle ordnet das Bindegewebe und lässt es somit heilen 

exzenrtrisches Training

Stoßwelle: in Kombination mit der Exzentrik wird eine gute Erfolgsquote erzielt (Verordnung vom Orthopäden; Übernahme der Kosten zw. 80-200 €/Sitzung bei gesetzlich Versicherten möglich, IGeL als Selbstzahlerleistung). Es kommt durch Schallstoßwellen zu einer mechanischen Zerstörung des Gewebes sowie eine Mehrdurchblutung und Anregung des Zellstoffwechsels.

Einlegesohlen: vor allem unterstützt die Erhöhung des Fußinnenrandes das Gewölbe und entlastet damit den übermäßigen Zug der Sehne am Fersenbein

Stoffe, die den trägen Sehnenstoffwechsel anregen: hochdosiertes Vitamin-C und andere Antioxidantien, Aminosäuren (z. B. Glycin, Csytein)

homöopathische Ergänzung z. B. Ost.heel (3x täglich 1 Tablette; hochakut alle 15min. 1 Tabl.)

weitere Maßnahmen:

Umschläge mit Apfelessig und Retterspitz

Einreibung mit Traumeel-Salbe

aus der Spagyrik Solunat Nr. 18 zur Auflösung „jeglicher Steinleiden“

Diese Website verwendet Cookies sowie Dienste Dritter, wie z.B. Google Maps. Mit der weiteren Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. In dieser erfahren Sie zudem, wie Sie das Setzen einiger Cookies verhindern können.